Corona im Kopf

Corona im Kopf

Corona im Kopf:

Geht´s dir auch so? Ständig über etwas nachzudenken, das ist auf Dauer schrecklich anstrengend. Also habe ich überlegt, wie ich meine sich endlos wiederholenden Gedankenschleifen etwas entschleunigen kann und mehr Ruhe in meinen Kopf bekomme.

Und – nicht wirklich überraschend – ist mir eingefallen: Meditieren hilft. Das hat mir schon immer geholfen. Auch wenn es manchmal zu spontanen Erstverschlimmerungen kommt, wenn ich mich auf mein Meditationskissen setze und die Augen schließe…


Still werden

„Wenn Menschen anfangen, still zu werden, dann merken sie umso mehr, was sie bisher vom Stillwerden abgehalten hat.“ Eva Maria Zurhorst

Meditieren allein reicht nicht aus, um wirklich zur Ruhe zu kommen. Also nehme ich darüber hinaus gerade bewusst ein bisschen Abstand von den beunruhigenden Nachrichten, die rund um das Coronavirus kursieren. Ich möchte nicht den Mut verlieren. Die leeren Regale im Supermarkt, das Zu-Hause-bleiben, die abgesagten Veranstaltungen und stillgelegten Reisepläne – das ist für uns alle dermaßen ungewöhnlich, niemand kennt sich damit aus und es erzeugt enorm viel Unsicherheit. Es tauchen Bilder, Szenarien, Gedanken im Kopf auf, die wirklich richtig Angst machen.


Positiv bleiben

Was kann ich tun, damit meine Angst nicht anfängt, mich zu lähmen? Ich halte ganz bewusst Ausschau nach Gedanken und Gefühlen, die mir dabei helfen, trotz Corona-Krise positiv zu bleiben.

Was mir hilft, ist, dass ich mir immer wieder klarmache: Meine Gefühle und Gedanken im Kopf – das bin nicht ICH. Ich kann innerlich davon zurücktreten und meine Gedanken und Gefühle beobachten. Das ist der erste Schritt. Und dann mache ich mir auch immer wieder klar: Angst ist in der Regel nicht „aktuell“, nicht im HIER und JETZT, sondern Angst findet zu 99% in der Zukunft statt.

Ich kann mich also – jetzt in diesem Moment – bewusst nach innen wenden und nach positiven Bildern, Gedanken und Gefühlen Ausschau halten. Was war gut in den letzten 24 Stunden? Für was bin ich dankbar? Ich hatte zum Beispiel gestern Abend zwei sehr schöne Telefonate mit meinen beiden Töchtern, die eine ist in München, die andere nur wenige Autominuten von mir entfernt. Hinterher habe ich mich deutlich besser gefühlt. Und heute Nacht war ich froh, dass ich nicht alleine bin. Mein Mann war da, mein Sohn schlief nebenan im Kinderzimmer, meine Hunde lagen im Flur in ihren Körbchen. Das war ein schönes und beruhigendes Gefühl.

Ich halte Ausschau nach kleinen Sachen, um mich positiv „aufzuladen“: Die frisch eingepflanzten Stiefmütterchen auf meinem Balkon. Der Duft meines neuen Parfums, den ich so mag. Die selbstgemachte Marmelade auf dem Brötchen. Die Bilder vom letzten Urlaub mit schneebedeckten Berggipfeln. Das warme Lächeln einer fremden Frau auf der Straße.

Was tust du, um dich in eine positive Stimmung zu versetzen?

Deine Gedanken kannst du nicht stoppen. Aber du kannst sie in positive Gedanken umwandeln. Jeder Gedanke, der dir guttut, bringt dich in eine bessere Grundstimmung und sorgt für den nötigen inneren Ausgleich, während sich im Außen die Ereignisse rund um das Corona-Virus überschlagen…

 

Corona verändert mein Leben

Die Sonne lacht durchs Fenster. Ich sitze am Rechner und schreibe. Wenn nicht so viel Corona um mich herum wäre, dann wäre es eigentlich wie immer. Nichts Besonderes.

Aber mit Corona fühlt es sich anders an. Ich habe mich heute früh dabei erwischt, wie ich mir kurz vorgestellt habe an einem meiner Lieblingsorte zu sein, ein kleiner Ort in der Toskana, Castagneto Carducci. Dort fahre ich seit vielen Jahren im Sommer hin und ich liebe diesen Ort. Warum habe ich mich dorthin geträumt? Weil es sich gut anfühlt. Ich entspanne mich, wenn ich daran denke, dort durch die Gassen zu laufen, im Café zu sitzen, in der einzigen Boutique am Platz nach hübschen Sommerkleidern zu schauen und den ganzen Tag nur darüber nachzudenken, was es zum Abendessen geben soll: Pizza oder Pasta?

Wo ist ein Ort, an dem du dich richtig wohlfühlst?

Wenn du dich innerlich bewusst an diesen Ort „beamst“, dann verändert das oft schon viel: Der Atem vertieft sich, die Gedanken werden langsamer, die Stimmung wird angenehmer. Das kann nicht schaden. Mit Corona drumherum schon sowieso nicht, denn positive Gefühle stärken nachweislich dein Immunsystem. Du tust dir augenblicklich etwas Gutes, wenn du dich selbst in eine positive Stimmung versetzt. Da darf man ruhig mal tagträumen 😉


Mehr Licht

„Wir brauchen mehr Licht. […] Ich möchte einfach alle mitnehmen zum Licht und einfach – Ich lade alle ein zum Licht. Das ist meine Aufgabe.“ John Kelly bei „Let’s Dance“

Es ist eine besondere Herausforderung und eine hohe Kunst, die drastischen Einschränkungen im Umgang mit dem Corona-Virus anzunehmen als etwas, das eben gerade ist, wie es ist – und gleichzeitig mit viel Herz und Liebe zu hoffen, dass alles gut wird.

Die Italiener zeigen es mit #andratuttobene.

Und auch ich will daran glauben, dass diese Krise eine Chance für einen Neubeginn sein kann. Vielleicht gelingt uns ja wirklich ein neues Miteinander. Mit mehr Licht.

[Bildquelle: © geralt | pixabay.com]

Share this post

Share on facebook
Share on google
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on print
Share on email

Zeigt her eure Füsse!

Ich hatte heute ein Foto-Shooting und das Wetter war bestens geeignet für offene Sandalen – also war klar: am Vorabend stand Fußpflege auf dem Programm! Hier meine 10 wichtigsten Tipps zur Fußpflege daheim:

Weiterlesen »

Mode in Corona-Zeiten

Vive la Mode! Habe ich neulich als Aufschrift auf einem T-Shirt gelesen. Vive la Mode! Auf Deutsch: Es lebe die Mode! „Ehrlich wahr jetzt?!“, habe ich bei mir gedacht, „es ist doch Corona…“ Aber warum eigentlich nicht? Warum nicht die Mode hochleben lassen, auch wenn Corona alles auf den Kopf stellt?

Weiterlesen »

Gute Seiten von Corona

Es fällt mir schwer, nach über fünf Wochen Zwangs-Sabbatical, das Gute in dieser weltweiten Pandemie zu entdecken. Aber ich entdecke es mehr und mehr…

Weiterlesen »

In 7 SCHRITTEN zum perfekten BUSINESS-OUTFIT!

Hier downloaden!