20 Fakten über mich...

  1. Ich bin in West-Berlin aufgewachsen, in gut bürgerlichen Verhältnissen. Geld spielte für mich als Kind keine Rolle. Vielleicht habe ich deshalb bis heute ein entspanntes Verhältnis zum Thema Finanzen.
  2. Ich liebe schöne Dinge. Wenn es nicht schön ist, dann will ich es nicht haben. Das gilt auch bei Anschaffungen wie Bügeleisen, Küchenradio oder Staubsauger. Besonders pingelig bin ich mit Wandfarben. Es muss schön sein. Da kann es schon mal vorkommen, dass ich eine Wand dreimal streiche 😉
  3. Ich trinke morgens als Erstes eine Tasse Tee, meist noch im Bett. Kaffee trinke ich schon seit über zwanzig Jahren nicht mehr. Aber Tee trinke ich wirklich in allen Variationen: grün, weiß, schwarz, rot, gelb – nur Pfefferminztee, den trinke ich noch nicht mal, wenn ich krank bin.
  4. In meinen Coachings und Beratungen verdiene ich mit Innehalten und Nachdenken mein Geld. Das könnte besser nicht sein, denn ich liebe es, innezuhalten und zu nachzudenken.
  5. Ich lese gerne Krimis, in denen das Verbrechen nur am Rande erwähnt wird und es hauptsächlich um die Aufklärung des Verbrechens geht. Wenn die Geschichte dann noch in einer Region spielt, in denen gutes Essen und die Schönheit der Natur von großer Bedeutung sind, dann bin ich hin und weg. Meine beiden letzten Highlights: „Bretonische Spezialitäten“ von Jean-Luc Bannalec und „Madame le Commissaire und die Frau ohne Gedächtnis“ von Pierre Martin.
  6. Ich tanze für mein Leben gerne Salsa Cubana. Schon wenn ich Salsa Musik höre, fangen meine Füße an zu trippeln. Ich kann nicht Salsa tanzen und dabei negative Gedanken haben. Dieser Tanz macht fröhlich, glücklich und wirkt wie ein Aphrodisiakum: Hier kann ich ganz „Frau“ sein 🙂
  7. Beim Kochen bin ich gerne ungestört. Dann wurschtle ich in Ruhe in der Küche herum und höre dabei ein Hörspiel, einen Podcast oder den radioeins Talk „Hörbar Rust“ mit Bettina Rust.
  8. Verreisen ist nicht meine Stärke. Aber mein Mann sagt, es sei schon besser geworden 😉 Ich bin gerne zu Hause, sitze in meinem Lieblingssessel, beobachte, wie die Sonne durchs Fenster fällt und dann wird mir oft ganz warm ums Herz, weil ich mich Zuhause fühle. Alles ist genau so, wie ich es haben möchte. Mir sind die neuen Eindrücke einer Reise schnell zu viel. Deshalb fahre ich gerne jedes Jahr an den gleichen Ort. Dann halten sich die neuen Eindrücke in Grenzen 😉
  9. Zu der Zeit, als ich mein Abitur gemacht habe, wollte ich Architektin werden wie mein Vater. Mit 13 wollte ich Tierärztin werden, weil ich so gut mit Tieren konnte. Mit 15 habe ich von einem Berliner Salon geträumt und hatte ein Bild von Rahel Varnhagen in meinem Jugendzimmer hängen. Mit 17 wollte ich Background-Sängerin werden (und das will ich eigentlich bis heute mal ausprobieren). Immer schon will ich ein Buch schreiben – und das mache ich vielleicht auch noch…
  10. Ich habe Rechtswissenschaft studiert an der Universität Heidelberg, Kommunikationswissenschaft an der Uni Essen, ein Semester Germanistik an der TU Berlin (das war gar nix für mich) und dann Erziehungswissenschaften an der FU Berlin. Zu dem Zeitpunkt hatte ich bereits 4 Kinder.
  11. Das Nähen habe ich von meiner Mutter gelernt. Sie näht, seit ich denken kann. In meiner Kindheit hat sie dafür eine alte Tretnähmaschine benutzt, später war es dann eine elektrische. Ich habe anfangs nur Decken und Kissen genäht, einfache Dinge. Irgendwann habe ich mich dann auch an Kleider herangetraut, erstmal ausschließlich für meine Mädchen, inzwischen auch für mich selbst. Ich komme nur selten zum Nähen, aber meine Liebe und Begeisterung für etwas Selbstgenähtes bleibt.
  12. Ich bin immer gerne in die Schule gegangen. Je älter ich wurde, desto lieber. Ich habe gerne gelernt, mochte das Gemeinschaftsgefühl, habe mich jede Woche gefreut auf meine Lieblingsfächer Musik, Biologie und Deutsch und zu vielen Lehrern hatte ich ein vertrauliches Verhältnis – ein Ort des Lernens ist für mich bis heute ein guter Ort.
  13. Ich habe ziemlich viel Schickschnack, kleine Figürchen, die sich in meiner Wohnung gerne in kleinen Grüppchen zusammenfinden. Aber ich sammle nicht willkürlich einfach alles, sondern immer das Gleiche: Engel, Schildkröten und Eulen. Es gibt auch einen Fuchs. Und zwei Buddha-Statuen.
  14. Ich kann Dinge, die mir meine Kinder mal geschenkt haben, nicht weggeben. Deshalb gibt es ein Krokodil aus Ton mit nur drei Beinen auf meiner Fensterbank. Und eine blaue Milchkanne, die mehr breit als hoch und daher kaum zu gebrauchen ist, aber dafür sehr hübsch verziert wurde mit lilafarbenen Tupfen.
  15. Ich trinke keinen Alkohol. Vielleicht mal ein Schluck Sekt an Silvester. Oder ein halbes Glas Wein zu besonderen Anlässen.
  16. Ich habe noch nie einen Strandurlaub gemacht. Ich finde es am Strand meistens zu heiß, zu sandig, zu windig oder alles drei zusammen. Irgendwie ist es mir auch schnell zu viel „Mensch“. Deshalb gehe ich gerne ganz früh morgens zum Strand oder ganz spät abends. Dann sind die Strandurlauber entweder noch nicht da oder schon wieder weg.
  17. Ich schicke mir immer mal wieder Mails mit Links von Seiten, die ich mir gerne mal in Ruhe anschauen würde. Davon gibt´s so einige in meinem Posteingang 😉 Ungelesen, versteht sich.
  18. Ich wollte immer einen Hund. Mit 36 hab ich mir den Traum erfüllt – gegen jede Vernunft. Mittlerweile habe ich zwei Hunde. Auch gegen jede Vernunft. Beide Hunde sind aus dem Tierschutz, aus Serbien und Rumänien. Ich gehe gern mit meinen Hunden spazieren. Klar, an 365 Tagen im Jahr, mehrmals täglich, bei Wind und Wetter – da gibt´s auch Tage, an denen mir die Spaziergänge nicht so viel Spaß machen. Aber eigentlich tut es mir immer gut, macht den Kopf frei, bietet Gelegenheit zum Smalltalk („Die sieht ja putzig aus, die Kleine, wie alt ist die denn?!“ „Darf mein Sohn den Großen mal streicheln?“) und ich genieße es, wenn wir zu dritt unterwegs sind, ein bisschen fühle ich mich immer wie eines der drei Musketiere: Teil einer eingeschworenen Gemeinschaft.
  19. Ich drehe vor dem Einparken immer das Radio leiser. Irgendwie übersteigt es meine vorhandene Konzentrationsfähigkeit, laut Musik zu hören und gleichzeitig mein Auto im Rückwärtsgang in eine enge Parklücke zu manövrieren.
  20. Einer der Filme, die ich am häufigsten gesehen habe, ist „Pretty Woman“ mit Julia Roberts und Richard Gere. Ich mag dieses „Nein“ von ihr, als er ihr anbietet: „Ich würde dich gern wiedersehen. […] Ich hab auch schon ein Apartment für dich und ein Auto […] – ich hab alles arrangiert.“ Sie schlägt dieses Angebot aus. „Ich will mehr“, erklärt sie und ergänzt: „Mein Märchen soll wahr werden.“ Vielleicht ist das der Grund, warum ich zweimal geschieden und in dritter Ehe verheiratet bin. Weil ich auch immer mehr wollte. Und es hat sich gelohnt. Ich habe tatsächlich mehr bekommen. Auch wenn das nicht immer einfach war.