Mode in Corona-Zeiten

Mode in Corona-Zeiten

Vive la Mode! Habe ich neulich als Aufschrift auf einem T-Shirt gelesen.

Vive la Mode! Auf Deutsch: Es lebe die Mode!

„Ehrlich wahr jetzt?!“, habe ich bei mir gedacht, „es ist doch Corona…“

Aber warum eigentlich nicht? Warum nicht die Mode hochleben lassen, auch wenn Corona alles auf den Kopf stellt?

 

Was bedeutet Mode in Corona-Zeiten überhaupt?

Wenn ich mal bei mir selbst anfange, dann kann ich sagen: Den ganzen Tag ungeschminkt und in Jogginghose – nach vier Wochen hatte ich genug davon.

Ich ziehe mir, auch zuhause, wieder was Straßentaugliches an.

Und wenn ich rausgehe, dann schminke ich mich genauso wie vor Corona, auch dann, wenn andere den Lippenstift hinter der Maske gar nicht sehen. Ich fühle den Lippenstift. Allein dafür hat es sich schon gelohnt.

Sogar mein neues Parfüm kommt wieder regelmäßig zum Einsatz. Auch wenn im Moment nur sehr wenige Menschen meine Freude darüber mit mir teilen können. Ich tue es trotzdem.

 

Ist Homewear der neue Trend?

Natürlich habe auch ich mich dabei ertappt, nach Homewear zu googlen. Gemütliche Kleidung für Zuhause.

Aber ich bin schnell wieder davon abgekommen. Das wird mir zu Sweatshirt-lastig. Ich trage nicht gerne Sweatshirts. Daran wird auch Corona nichts ändern, habe ich beschlossen.

Also habe ich stattdessen meinen Kleiderschrank durchforstet und musste leider feststellen, dass so Einiges sich dann doch nicht wirklich eignet fürs Homeoffice. Einfach zu unbequem. Oder der Stoff ist zu empfindlich und verträgt es nicht, zwischendurch mit Tomatensoße bekleckert zu werden beim Mittagessen mit der Familie.

Aber ich habe auch neue Kombinationen für mich entdeckt:

  • Kuschelpulli übers sommerliche Maxikleid,
  • Tüllrock mit bunten Sneakern,
  • Jeans-Minikleid mit Animalprint-Leggings.

Sieht alles irgendwie stylisch aus – und ist bequem!

 

Von der Socke bis zur Locke

Corona hin oder her: Ich ziehe mich wieder an. Von oben bis unten. Selbst für Videochats brauche ich nicht nur obenrum ein gutes Gefühl.

Wie sieht´s bei dir aus?!

Fühlen sich die Teile in deinem Kleiderschrank so an wie eine sehnlich vermisste Freundin, die du liebend gerne mal wieder feste drücken würdest –  oder erinnert dich der Inhalt deines Schranks eher an die Beziehung zu einem Arbeitskollegen, den du noch nie so richtig leiden mochtest??

Natürlich kannst du deinen Schrank überprüfen. Kritisch beäugen. Und ausmisten. Vielleicht kannst du die Corona-Zeit sogar dafür nutzen, noch mehr bei dir selbst anzukommen. Nicht nur allgemein, emotional oder im Besonderen – sondern auch in der Mode. Deine Stärken unterstreichen. Frieden machen mit deinem Körper. Endlich mehr Farbe in deine Garderobe einbauen.

 

Der Frühling kommt!

Wie auch immer – mach dich bereit für den Frühling! Indoor, outdoor, ganz egal!

  • Nutze die Kraft der Farben für dein Outfit!
  • Zieh´ feste Schuhe an, wenn du was zu tun hast!
    (Das macht nachweislich einen erheblichen Unterschied – unbedingt ausprobieren!)
  • Geh´ spazieren mit deinem schönsten Frühlings-Look!

Corona sorgt für viel Veränderung, aber Mode geht immer mit der Zeit und wird auch in diesem Fall ihren Weg finden. Davon bin ich überzeugt.

Also bitte, sag´ es laut und ruf´ es in die Welt: Vive la Mode! Es lebe die Mode!

in 7 Schritten zum stilsicheren Auftritt

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